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FrauenMediaTurm – Das Archiv und Dokumentationszentrum

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FrauenMediaTurm – Das Archiv und Dokumentationszentrum

Bayenturm
50678 Köln

Tel.: +49 (0)221 / 931881-0
Fax.: +49 (0)221 / 931881-18
E-Mail: info@frauenmediaturm.de

Weitere Informationen zur Bibliothek des FrauenMediaTurms finden Sie unter:

Öffnungszeiten
Mo – Fr 10 – 17 Uhr

Der FrauenMediaTurm (FMT) ist ein Informationszentrum zur Geschichte der Emanzipation und wurde als gemeinnützige Stiftung 1994 von der Vorstandsvorsitzenden Alice Schwarzer initiiert. In Deutschland ist der FMT, neben zahlreichen feministischen Spezialarchiven, das einzige Universal-Archiv zur Neuen und Historischen Frauenbewegung sowie die dadurch ausgelösten Prozesse und Veränderungen in Deutschland. Der FMT dokumentiert außerdem die weibliche Avantgarde in allen gesellschaftlichen Bereichen – Kultur, Wissenschaft, Politik, Sport etc. – vom Mittelalter bis heute. Ziel ist die Spurensicherung der immer wieder verschütteten und vergessenen Emanzipationsgeschichte, damit Frauen weiterdenken können. Denn, wie bekannt: Ohne Geschichte keine Zukunft.

1994 bezog das Feministische Archiv und Dokumentationszentrum den wiederaufgebauten mittelalterlichen Kölner Bayenturm und nennt sich seither FrauenMediaTurm. Bei der Erstürmung des Bayentums im Jahre 1262 durch die Bürger der Stadt Köln soll erstmals der Schlachtruf „Kölle alaaf!“ erklungen sein. Wer den Turm hat, hat die Macht – hieß es in Köln. Heute haben die Frauen den Turm!

Der FMT bietet als Präsenzbibliothek die Möglichkeit zur intensiven Recherche vor Ort, einen eigenen Informationsdienst und regelmäßige Führungen sowie weitere Serviceleistungen an, die auf der Homepage nachgelesen werden können. Weitere Besonderheiten sind der Feministische Thesaurus und das Digitale Bildarchiv FMTvisuell. FMTvisuell macht ca. 8.000 Fotos, Flugblätter, Plakate online recherchierbar und stellt eine Pionierarbeit zur Sichtbarmachung von Geschichte und Gegenwart der Frauen. Die Literaturdatenbank des FMT verzeichnet darüber hinaus rund 60.000 Dokumente.

Sammelschwerpunkte sind die Historische Frauenbewegung (1850 bis 1933) und die Neue Frauenbewegung seit den 1970er Jahren, hierbei insbesondere der sogenannte Gleichheitsfeminismus.